Geschichte

1873   
Gründung der Stadtbibliothek auf Initiative von Leopold v. Vangerow (Mitglied des Bremerhavener Gemeinderates) und dem Bremer Senatskommissar für die Hafenstädte Dr. H. A. Schumacher.
Der Anfangsbestand (5.319 Bände) besteht aus geschenkten Doppelexemplaren Bremer Bibliotheken; ergänzt durch Schenkungen der Handelskammer, von Privatpersonen aus Bremen und Bremerhaven, dem Nautischen Verein und dem Bremer Archiv.
Am 22. September 1873 wird die Bibliothek eröffnet.
Öffnungszeiten: zweimal pro Woche je eine Stunde.
Es gibt keine gedruckte Leseordnung und auch keinen gedruckten Bibliothekskatalog. Beides wird durch Aushang in der Bibliothek zur allgemeinen Kenntnis gebracht.
Die Bücher werden als Freihandbücherei aufgestellt.

1944   
Vernichtung des Bibliotheksbestandes von ca. 40.000 Bänden durch den Bombenangriff am 18. September. Nur 350 Exemplare bleiben verschont, da sie ausgeliehen sind.

1945   
am 02. August Wiedereröffnung der Stadtbibliothek. Bestand 2.085 Bände.
Auf Anordnung des Oberbürgermeisters Dr. Koch müssen verschiedene Schulen ihre Bestände der Bibliothek leihweise zur Verfügung stellen.
Ort: jetzige Lessingschule – 10 Stunden pro Woche geöffnet.

1956-1982   
werden insgesamt 9 Zweigstellen aufgebaut

1966   
Eröffnung des Neubaus an der Deichstraße 21. Dies ist eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Stadtbibliothek. Die Bibliothek wird über dem unvollendet gebliebenen Luftschutzbunker auf dem Torfplatz gebaut, da sich die Abbrucharbeiten als sehr schwierig gestalten. In das Obergeschoss ziehen die zentrale Bibliotheksverwaltung und die Volkshochschule ein. Die Volkshochschule nutzt am Abend den Lesesaal als Vortragsraum.
Gleichzeitig mit der Eröffnung der neuen Hauptstelle vollzieht sich der Umzug der Zweigstelle „Geestemünde“ in die nun freien Räume der Bibliothek an der Hafenstraße 76 - neuer Name Zweigstelle „Lehe“.

1967        
Eröffnung der Zweigstelle „Leherheide“ (Julius-Leber-Platz 5)

1973   
Feier zum 100jährigen Bestehen der Stadtbibliothek

1978   
Umzug der „Bücherei der Jugend“ in den Erweiterungsbau an der Deichstraße 21

1982   
Nach dem Auszug der Volkshochschule Eröffnung der Musikbibliothek in der 1. Etage der Hauptstelle

1982 – 2001   
Schließung von insgesamt 6 Zweigstellen

1991       
25 Jahre Hauptstelle – Literaturkassetten als neues Angebot

1996       
Einführung von Ausleihgebühren für Videos und CDs

1997       
Wiedereinführung von Lesegebühren. (30,00 DM / Ermäßigung 10,00 DM für jeweils 12 Monate. Kinder und Schüler entleihen weiterhin kostenlos)
Im Rahmen der geplanten EDV-Einführung und weiterer Stellenstreichungen Zusammenlegung der Zweigstellen „Bücherei der Jugend“, „Hauptstelle“ und „Musikbibliothek“ zur „Zentralbibliothek“ mit gemeinsamer Lesekarte und Ausleihtheke
Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi und Fr von 11-18 Uhr und Sa von 11-13 Uhr
Auch die Musikbibliothek leiht ihre Medien über die neue zentrale Verbuchungstheke aus - behält aber durch ihre Lage in der 1. Etage ihre Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr von 13-18 Uhr.

1998       
Beginn der EDV-Einführung. Zunächst werden die Mediendaten in eine neu aufzubauende Datenbank eingegeben.

2000       
01.09.2000 - 3 Auszubildende beginnen ihre Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste im Bereich Bibliothek. Berufsschulstandort ist Bremen

2001       
am 07.03. Beginn der EDV-Verbuchung
Einrichtung von Internetplätzen für die Benutzer der Bibliothek

2003       
konkretisiert sich die Idee, dass die Bibliothek in das Hanse-Carré einziehen soll. Beginn der Planungen

2004       
27.11. letzter Öffnungstag in der Deichstraße. Umzug von der Deichstraße in das Hanse-Carré

2005       
13. Januar Wiedereröffnung der Zentralbibliothek
12.10. Gründung des Freundeskreises der Stadtbibliothek Bremerhaven

2007       
die Bibliothek feiert zwei Jubiläen: 25jähriges Jubiläum der Musikbibliothek –
40Jähriges Jubiläum der Stadtteilbibliothek Leherheide. Bekannt wird, dass das Gebäude der Stadtteilbibliothek der Erweiterung des Einkaufszentrums im Wege steht und abgerissen werden soll. Im Dezember 2007 steht der neue Standort für einen evtl. Neubau der Stadtteilbibliothek Leherheide fest – Grundstück an der „Hans-Böckler-Straße“, Beginn der Planungen für ein neues Gebäude.

2008   
Der Kinder- und Jugendbeteiligungsprozess zum Neubau der Stadtteilbibliothek wird in den Osterferien durchgeführt. Im Laufe des Jahres wird bekannt, dass sich der Bau um mehrere Monate verzögert.

2009
Am 25. Juli werden zum letzten Mal Medien in der Zweigstelle am Julius-Leber-Platz 5 entliehen. Bereits nach einer vierwöchigen Schließzeit öffnet die Leherheider Stadtteilbibliothek in ihrem Übergangsquartier am Debstedter Weg.
Im Sommer geht außerdem eine neugestaltete Homepage der Stadtbibliothek online.

 

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